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Skatingsystem Drucken
Friday, 20. January 2006
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Skatingsystem
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In der Endrunde der Einzelwettbewerbe wird grundsätzlich das Majoritätssystem angewandt. Kann mit dem Majoritätssystem jedoch ein Platz keinem Paar zugesprochen werden, so kann das Skatingsystem eine Entscheidung bringen.

Das Skatingsystem geht dabei in zwei Schritten vor und hat insofern zwei grundlegende Ideen:

  • In einem ersten Schritt werden die in den Einzeltänzen gewonnenen Plätze betrachtet. Und es wird gefragt, welches der summengleichen Paare für den Platz, der vergeben werden soll, in den Tänzen besser abschnitt. Dabei genügt eine einfache (!) Mehrheit an gleichen oder besseren Plätzen. Bei Gleichheit entscheidet wieder die niedrigere Quersumme.
    Erst wenn dadurch immer noch keine Entscheidung möglich ist, kommt es zu einem
  • zweiten Schritt: Dann werden, aber nur für die noch immer gleichauf liegenden Paare, alle Wertungen aller Tänze wie die Wertung eines einzigen Tanzes betrachtet und das Majoritätssystem kommt zur Anwendung.
    Notfalls wird danach wieder zum ersten Schritt zurück gekehrt.
Dabei ist zu bedenken, dass das Skatingsystem für zwei summengleiche Paare konzipiert wurde. Bei drei oder mehr summengleichen Paaren sind an einigen Stellen noch weitere Feinheiten zu beachten, um zu einer Lösung zu kommen. Nun aber der Reihe nach im Detail.

Zunächst einmal werden also die summengleichen Paare hinsichtlich der Plätze in den verschiedenen Tänzen betrachtet. Dabei ist zu fragen, welcher Platz gerade vergeben werden soll, bei welchem Platz sich also gerade das Problem von mehreren summengleichen Paaren stellt. Dann sieht man nach, welches Paar in den verschiedenen Tänzen der Endrunde am häufigsten diesen oder einen besseren Platz erzielt hat. Das Paar mit der einfachen (!) Mehrheit bekommt daraufhin den Platz zugesprochen und man wendet sich der weiteren Vergabe der Plätze der Endrunde zu, so als wäre nichts gewesen. Insbesondere wenn immer noch mehrere Paare mit der selben Summe wie soeben vorhanden sind, wird erneut nach dem jetzt zu vergebenden Platz gefragt und wieder nach einer einfachen Mehrheit gesucht. Es werden also keinesfalls (!) die Endrundenplätze einfach in der Reihenfolge der Zahl der gleichen oder besseren Einzeltanzplätze vergeben! Einzig und allein das Paar mit der Mehrheit erhält einen Platz zugesprochen. Für alle anderen geht die Prozedur noch einmal von vorne los! Hier ist vor allem wichtig, dass eine einfache Mehrheit zur Platzvergabe völlig ausreicht. Es muss keineswegs eine absolute Mehrheit wie im Majoritätssystem sein. Sofern sollten die Systeme nicht verwechselt werden!


Letztes Update ( Monday, 31. August 2009 )